• Joelle Baumgartner

Unser Team ist komplett

Heute starteten wir gleich nach dem Frühstück um 10 Uhr in Richtung Schiessstand, um mit der Materialkontrolle zu starten.

Schon im Hotel hat uns Anastasia eine ihrer Kolleginnen vorgestellt. Tanya ist auch ein Volunteer uns begleitet uns neben Anastasia während unseres Aufenthalts. Ausserdem haben wir heute Vormittag überrascht erfahren, dass bereits trainiert werden kann.

Auf dem Weg zum Hotel holten wir das Deutsche Team in ihrer Unterkunft ab. Sie haben für die Armbrüste eine andere Verpackung gewählt als wir, sie reisten mit Fahrradkoffern an.

Im Materialdepot wurde es jetzt schon sehr voll, obwohl die meisten Nationen noch fehlen.

Als erstes hatten wir das Vergnügen unsere Armbrüste auszupacken und wieder zusammen zu bauen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, wann die Materialkontrolle stattfinden sollte.

Einer Kollegin ist heute morgen ein kleines Maleur unterlaufen und wir beide fuhren mit der Hilfe von Tanya im Taxi zurück ins Hotel, um den passenden Schlüssel für ihre Schiesstasche zu holen. Nach etwas mehr als 30 Minuten waren wir wieder zurück im Schiessstand. Nun war klar, dass die Materialkontrolle erst am Nachmittag ab 15:00 Uhr möglich war. Also zogen wir uns um und richteten uns im 10m-Stand ein, um einige Schüsse zu trainieren.

Ich habe mich dazu entschieden, lediglich einige Schüsse zu schiessen, damit ich mir sicher sein konnte, dass meiner Armbrust beim Transport nichts passiert war. Zu meiner Freude hat alles reibungslos funktioniert.

Um etwa halb drei traf endlich auch die zweite Hälfte unseres Swissteams in Ulyanovsk ein. Noch im Reisemodus begannen auch sie ihre Sportgeräte zusammen zu bauen.

Um drei Uhr durften wir nun endlich zur Materialkontrolle. Nach kleineren Zwischentiefs (Durchmesser der Pfeilspitzen zu gross) haben alle Teammitglieder die Kontrollen der Kleidung und Armbrüste bestanden.

Etwas nach 17:00 Uhr wurden wir, das deutsche und das Tschechische Team mit dem Car abgeholt und beim jeweiligen Hotel abgeladen. Auf der Heimfahrt erhielten wir von Röbi, unserem Delegationsleiter eine Tasche mit verschiedenen Kleinigkeiten. In meiner Tasche fand isch eine blaue Schirmmütze mit IAU Logo, ein Schreibblock, ein Meter als Schlüsselanhänger uns ein weisses Tüechli.

Nach dem Auffüllen unseres Wasservorrats trafen wir uns um 19:00 Uhr zum Abendessen im Hotel.

Leider war die Stimmung etwas gedrückt, aus meiner Sicht war dieser auf die Erschöpfung des Teams zurückzuführen. Auch der Service konnte leider nicht überzeugen und wir mussten lange auf unser Essen warten. Bereits wenige Minuten nach dem Ende des Essens verliessen die ersten den Tisch in Richtung Bett.

Morgen werden die Weltmeisterschaften mit dem Volga-Cup eröffnet.

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